30. Juli 2016

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Fachmodul 1 – Mikrobiologie, Infektionskrankheiten und Prävention  

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Julia Reinke-Lange
(@jreinke-lange)
Neuer Teilnehmer
Dabei seit: 2 Jahren her
Beiträge: 4
19. September 2018 17:16  

Liebe Kursteilnehmer,

ich möchte Sie gerne darauf hinweisen, dass in der Vorlesung zum FM 1 von Herrn Schröppel ein Fehler auf einer der Folien aufgefallen ist.

Konkret geht es hierbei nur um die Folie zu DNA-Viren (Minute 34 im Video): Die Tabellenköpfe "behüllt" und "unbehüllt" sind vertauscht.
Korrekt wäre: Papilloma- und Adenoviren zählen zu den unbehüllten Viren; Hepatits B-, Herpes- und Pockenviren zählen zu den behüllten Viren. Die Tabellenüberschriften sind also vertauscht.

Vielen Dank noch einmal für den wertvollen Hinweis aus dem Teilnehmerkreis! Wie bereits angekündigt: Hinterfragen Sie! Nur so können Sie Wissen richtig anwenden. Wie man an diesem Beispiel sieht, wurde hier gut aufgepasst und wir sind dankbar für diesen Tipp! 😉 

Ich wünsche allen einen schönen Abend!
VG Julia Reinke-Lange


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Anne Neuwöhner
(@anneneuw)
Aktiver Teilnehmer Registered, HFK
Dabei seit: 2 Jahren her
Beiträge: 6
24. September 2018 21:14  

Hallo zusammen,

im Anschluss an die Lektionen gibt es noch eine Bibliothek mit Unterlagen zum Fachmodul 1:

d.h. Anhänge mit mehreren hundert Seiten....

Viele Grüße von Anne

- dran bleiben -


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Anne Neuwöhner
(@anneneuw)
Aktiver Teilnehmer Registered, HFK
Dabei seit: 2 Jahren her
Beiträge: 6
26. September 2018 11:44  

Hallo,

habe den Teil Mikrobiologie, Infektiologie und Bakteriologie durchgearbeitet und gerade den ersten Wissenscheck gemacht. Nicht bestanden, trotz aufmerksamen und genauem Lernen. Das war ein bisschen frustrierend.... 😒 

Bei mir kommt die Frage auf, ob an dieser Stelle dieser Wissencheck überhaupt zu schaffen ist. Es sind Fragen bzw. Antworten dabei, davon war bisher gar nicht die Rede! 😮 

Frage 1: Indikationen für Umgebungsuntersuchungen per Abklatsch? Steht darüber etwas in diesem Kapitel?

- wirklich nicht? Im Skript steht: "Derzeit kann eingeschätzt werden, dass insbesondere in der Diagnostik von Einzelerkrankungen diese EIAs nicht die einzige Stütze der Norovirus-Diagnostik sein sollten." Das klinkt nicht nach "...keine Bedeutung" sondern eher nach "...ist ein Hinweis, aber kein Beweis. Bedarf weiterer Indizien."

Frage 13: Erreger in Lebensmitteln? Habe ich da ein Kapitel übersehen?

Frage 15: Risikogruppen für MRGN? Steht wo genau nochmal? Ja, kann man sich logisch zusammenreimen, aber ist das sinnvoll für einen Lerncheck? Ach so, die Anhänge muss ich auch gelesen haben für den Wissencheck!

Es verunsichert extrem, wenn Fragen zu etwas gestellt werden, über das man gar nichts gelesen hat, und auf der anderen Seite keine einzige Frage zur allgemeinen Mikrobiologie und Infektiologie kommt.

Naja, vielleicht bin ich am Ende des Fachmoduls schlauer... 🙃 

Agesehen davon kann ich jedem wärmstens diese Seite empfehlen:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Kommission/kommission_node.html

 

Liebe Grüße von Anne   😉 

-nicht nachlassen-


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Julia Reinke-Lange
(@jreinke-lange)
Neuer Teilnehmer
Dabei seit: 2 Jahren her
Beiträge: 4
8. Oktober 2018 12:13  

Hallo Frau Neuwöhner,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Entschuldigen Sie meine späte Nachricht – jetzt bin ich wieder im Büro und musste mich kurz einlesen.

Zu Frage 1: Bitte vergessen Sie nicht, dass die Wissenschecks auch dafür sorgen sollen, dass Sie in der Lage sind themenübergreifende Verknüpfungen zu ziehen. Verständlicherweise kann es für den Anfang demotivierend sein, aber letzten Endes sollen Sie auch auf solche Fragestellungen vorbereitet sein.

Frage 8: Bitte Vorsicht, die EIA bezieht sich auf die Antigene. Der "Falschtrick" an dieser Antwort ist, dass in der Antwort die Antikörper keine Bedeutung haben – nicht die Antigene. Natürlich ist diese Antwortmöglichkeit "gemeiner" formuliert, als die anderen, aber auch solche werden in der Prüfung vorkommen.

Frage 13: Die Bezüge, welche Erreger in Lebensmitteln vorkommen, finden Sie bei der Vorstellung der einzelnen Erreger. Es gibt kein separates Thema bzw. Kapitel dazu.

Frage 15: Auch hier sollen Sie wieder die Verknüpfungen zwischen den Erreger-Steckbriefen und den genannten Risikogruppen ziehen. Wenn Sie zum Beisipiel wissen, dass der wichtigste Risikofaktor für eine Infektion mit z.B. 3MRGN-Klebsiellen die vorangegangene Therapie mit Antibiotika ist, können Sie die Verknüpfung zu dieser Antwort herstellen (Skript siehe Seite 56).

Ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen. Bleiben Sie tapfer am Ball – nicht aufgeben!  👍

VG Julia Reinke-Lange


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Sanela Huseinoska
(@sanela)
Neuer Teilnehmer Registered, HFK
Dabei seit: 2 Jahren her
Beiträge: 3
16. Oktober 2018 13:55  

Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade mit der mikrobiologische Labordiagnostik,

es ist mir nicht klar ob die Latexaglutination ein direktes oder indirektes Nachweisverfahren ist.

Laut Script auch logischerweise ein direktes
Verfahren aber in der Vorlesung ist es bei den indirekten Nachweisvefahren.
Wäre toll wenn ich das verstehen würde 🙂
LG
Sanela


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Victoria Hücker
(@victoriahuecker)
Privilegierter Teilnehmer Admin
Dabei seit: 4 Jahren her
Beiträge: 47
16. Oktober 2018 17:56  

Liebe Frau Huseinoska,

vielen Dank für Ihre Frage!

Anbei ist die Antwort von Herrn Dr. Schröppel:

"bei der Latexagglutination handelt sich zuerst einmal um die Bezeichnung für eine Technologie.

  1. Die Latexpartikel können dazu beispielsweise mit Antikörpern gegen bakterielle Antigene bestückt werden. Diese Latexpartikel dann in einem flüssigen Probenmaterial eines Patienten resuspendiert, würden sie bei Anwesenheit des Ziel Antigens miteinander Verklumpung. Vorstellbar wäre diese Technologie zum Beispiel zum Nachweis von Bakterien Antigenen, die über die Niere ausgeschieden werden (Legionellen, Pneumokokken). In dieser Konfiguration handelt es sich um einen direkten Nachweis von Erregerbestandteilen.
  2. die Latexpartikel könnten aber genauso gut mit Antigenen, Bruchstücken von Mikroorganismen oder sogar mit intakten Parasitenzysten beladen werden, um sie anschließend in einer Serumprobe eines Patienten zu resuspendieren. Dann würden sie akute Nieren, sobald im Serum Antikörper infolge einer bestehenden oder zurückliegenden Infektion vorhanden sind, die sich gegen die Antigene auf den eingesetzten Latexpartikel richten. In diesem Falle würde es sich um einen indirekten Erregernachweis handeln.

Wie gesagt, unter Latex Agglutination versteht man primär die Bezeichnung für eine Technologie; es sind damit sowohl indirekte wie auch direkte Nachweisverfahren durchführbar."

 

LG,

Victoria Hücker


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Sanela Huseinoska
(@sanela)
Neuer Teilnehmer Registered, HFK
Dabei seit: 2 Jahren her
Beiträge: 3
23. Oktober 2018 15:36  

Liebe Frau Hücker,

das Kapitel - Epidemiologie von Infektionen- ist,  meiner Meinung nach, sehr komplex.

Die Beispiele zur Verdeutlichung der Fachbegriffe wie Inzidenz oder Inzidenzdichte sind wichtig aber auch sehr kompliziert.

Ich würde gerne wissen ob dieses Thema am nächsten Präsenztag wiederholt wird? Wenn nicht geplant ist,  möchte ich  vorschlagen dieses Thema kurz zu wiederholen.

LG

Huseinoska


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Anne Neuwöhner
(@anneneuw)
Aktiver Teilnehmer Registered, HFK
Dabei seit: 2 Jahren her
Beiträge: 6
1. November 2018 22:30  

Hallo,

Ich würde gerne alle Themen wiederholen, die dann in der Prüfung vorkommen. 😬

Der Link in der Bibliothek zu dem Filmchen "Fresszelle alarmiert Abwehr" führt zu einem Interview von LeFloid mit Angela Merkel. Die Abwehr alarmierende Fresszelle wäre mir lieber. 😉 

Viele Grüße von Anne

Diese r Beitrag wurde geändert 2 Jahren her 2 times von Anne Neuwöhner

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